Urlaub ist was Schönes. Auch der Urlaub den man mit den eigenen Eltern verbracht hat hatte seinen ganz eigenen Charme. Gerade als Kind ist Dänemark ein Paradies an Urlaubsort. In Dänemark gibt es in jedem kleinen Kaff einen Spielzeugladen von biblischen Ausmaßen und Spielsachen die man noch nie zuvor gesehen hat. Der oberste aller Spielzeug-Dealer ( Die Firma Fætter BR) wird von einem Soldaten der 1st royal foot guard repräsentiert.
<— Der Spielzeug-Dealer
Diesem wachsamen Soldaten kann keiner entkommen, denn überall laufen Bedienstete mit prallgefüllten Einkaufstüten mit seinem Konterfeit drauf. Kein Kind kann da wiederstehen und will natürlich auch so eine Tüte voll Lustig. Doch ein Urlaub in Dänemark hat nicht nur Sonnenseiten. Allzu leicht überkommt einen mal die Langeweile, da kein Spielgefährte vorhanden ist. Dann kommen Eltern immer auf die merkwürdigsten Ideen. Sie suchen in ihrer Umgebung nach anderen Deutschen mit Kindern und plötzlich werden einem neue Freunde vermittelt. „Geh da mal spielen, die sind im gleichen Alter wie du.“ Ich? Wildfremde Kinder? von wildfremden Eltern? Da wird einem lange Beigebracht, dass man nicht mit Fremden reden soll, aber diese Regelung hat im Urlaub eben mal Urlaub? Kommt mir gar nicht in die Tüte! Fremde Kinder sind immer Brandstifter, Spielzeug-Kaputtmacher, Tierquäler und vor allem sind sie immer in der Überzahl, Älter und Stärker. Warum werft ihr mich nicht gleich den Löwen zum Fraß vor? Sind alle Eltern so? Nur um Junior zu beschäftigen muss man ihn doch nicht gleich bei der verkommenen Mülli-Familie Herdmann mit ihren 3 Blagen aus dem Ruhrgebiet abliefern. Bei so was mache ich nicht mit. Dann lieber 14 Tage langweilen als sich 14 Tage auf einem Atze Schröder Niveau herabfallen.
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Ps: Diese Kolumne habe ich am 25.10. geschrieben, aber leider vergessen zu veröffentlichen. Eigentlich ist sie auch nie fertig geworden. Aber jetzt am 3.11. war es doch soweit.
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