Normalerweise lese ich ja Spam-Mails ja nicht, aber in letzter Zeit sind mir etliche Aufgefallen, die mich mit einem Namen X ansprechen sollen und von Name Y stammen. Versender hofft wahrscheinlich das er meinen Namen und den eines Freundes errät und ich dann seine Seiten ansurfe und ne Imitatuhr kaufe. In der Mail wurde jedenfalls ganz oben für eine solche geworben, doch das Interessante war eigentlich dieser geisteskranke Text darunter.
Bei Ebel habe ich einen Termin. Wichtig zu wissen ist, dass es jetzt die 1911 BTR gibt, mit dem vierten hauseigenen Kaliber und einer einzigartigen chronografischen Darstellung, sieht aus wie eine Tankanzeige. Oder doch lieber die neuen „Imperia“ und „Imperator“ von Chronoswiss? Zur Not als „Give-away“ aus Schokolade. Auch Yohji Yamamoto springt ab Sommer auf den Zug, fertigt zunächst 20 Teile für die Perlen-Experten Mikimoto. Ein Kleid von Jil Sander für 1000 Euro, eine Tasche von Prada für 2000? Wird anstandslos gezahlt. Im besten Fall wird die gesamte Augenpartie bedeckt.
Die Designer aus München haben das Modell für Herren neu aufgelegt. Auch die neuen Brillen aus der Kollektion des Herstellers Freudenhaus setzen gemäß dem Trend der Saison auf große Formen im Stil von Audrey Hepburn. „Sie sehen unheimlich cool und sexy aus.“ Verzierungen oder große Logos auf den Brillen sind in dieser Saison dagegen nicht mehr so gefragt, sagt Andreas Rose.
Aber das kostete Dr. Hermann Bühlbecker nicht allzu viel Mühe, schließlich besitzt der Mann, der mit seiner Berglöwenmähne aussieht wie ein Astrologe aus den 70er-Jahren, eine Konditorei und Lebkuchenfabrik in Aachen. Geburtstag überreichen ließ, einen Verkehrswert von geschätzten 3000 Euro hatte. Klar, dafür sitzt er dann natürlich mittendrin. Es ist nun einmal so: If you do nothing, you get nothing.“ Von dieser zutiefst merkantilen Einsicht in das Geschäft um die Aufmerksamkeit einmal abgesehen, gibt es noch einen anderen Faktor, der sich kürzer fassen lässt: Ohne Ruhm bringt der größte Reichtum nichts. Dabei handelt es sich dabei um ein unschätzbar wertvolles Tool, mit dem sich wunderbar ein Raum unter Kontrolle bringen lässt.
Münchner Oktoberfest kurz vor Zeltschluss oder nach einer gemeinsam durchlittenen Strapaze (also ebenfalls auf dem Oktoberfest) angemessen ist. Der funktioniert vor allem zur Berlinale-Zeit, nachts im „Borchardt“, wenn dort sämtliche Regisseure und Produzenten tafeln – und alles kuckt! Eine äußerst attraktive Vertreterin des deutschen Hochadels lässt sich neuerdings von einer renommierten Berliner Schauspielagentur als socialite vermieten.
Allerdings anders als ihre weltberühmten Kollegen bei der Agentur von Ute Zahn – Sebastian Koch beispielsweise – steht sie nicht zur Besetzung internationaler Spielfilmproduktionen zur Verfügung, sondern als Beraterin für „exklusive Gästelisten“. Deshalb habe er mitgemacht. Alles, was er will, sind Filme, die eine Herausforderung bieten. Ich will das jetzt auch mal sehen. Schon am Eingang ahnte ich, was Kim-Ava Wempe meint. Bisher war ich immer nur in Genf, wo der Richemont-Konzern seinen eigenen „Salon“ einrichtet, nachdem er derart viele Luxusmarken im Portfolio hatte, von IWC über Lange bis zu Cartier, Montblanc oder van Cleef & Arpels, dass diese Exklusivität durchaus angebracht schien. Und er hat nie vergessen, was er früheren Rollen schuldig war. Sein einziger Ausflug in den europäischen Autorenfilm, „Beruf: Reporter“ von Michelangelo Antonioni (1975), ist ihm so teuer, dass er später die US-Rechte erwarb und ihn im letzten Jahr noch einmal in die Kinos brachte. Gegen den erbitterten Widerstand des Studios setzte er das Projekt seines Jugendfreundes, des Drehbuchtors Robert Towne durch, anhand der Figur des Privatdetektivs J.J.
Gittes gleichsam die Sozialgeschichte Südkaliforniens zu erzählen, die Zerstörung der pastellfarbenen Schönheit von Los Angeles durch die Öl-Industrie. Gittes gleichsam die Sozialgeschichte Südkaliforniens zu erzählen, die Zerstörung der pastellfarbenen Schönheit von Los Angeles durch die Öl-Industrie. Alles, was er nicht will, ist Trash. Hier zeigt der unterkühlte junge Mann dann doch einmal Temperament: „Ich will keines dieser seelenlosen Dinger machen, die in irgendwelchen Marketing-Abteilungen der Studios ausgebrütet werden.“ Auch Spezial-Auftritte – wie etwa in der Fortsetzung „28 Weeks Later“ denkbar – kämen für ihn nie in Frage.
Der Mann hat klare Ansprüche an sich. Und strenge Regeln, die er eisern befolgt. Wie Claudia Wellendorff, die Pforzheimer Schmuck-Spezialistin, in Basel sagte: „Wenn man Luxus anbietet, muss das Ambiente stimmen.“
Zu wenig Körper für die bombastischen Colliers. Auch Yohji Yamamoto springt ab Sommer auf den Zug, fertigt zunächst 20 Teile für die Perlen-Experten Mikimoto. Die Guccis waren die Ersten, die schon in den 70ern eine Uhr herausbrachten. Der eindrucksvollste Beleg seiner Loyalität ist freilich „The Two Jakes“, die Fortsetzung von „Chinatown“. Gegen den erbitterten Widerstand des Studios setzte er das Projekt seines Jugendfreundes, des Drehbuchtors Robert Towne durch, anhand der Figur des Privatdetektivs J.J. Aber Nicholson erwies sich als erstaunlich inspirierter Schauspieleregisseur, der seinen Leinwandpartnern entschieden größere Freiheiten gewährte als sich selbst.
Ich habe den Text mal um ca. 50% gekürzt und eine kleine Schriftgröße für die Darstellung verwendet. Ich möchte es niemanden zumuten dieses dadaistische Werk vollständig um die Ohren zu hauen – falls jemand das komplette Werk haben will -> einfach im Forum melden.
Mit Favorit: „der Mann, der mit seiner Berglöwenmähne aussieht wie ein Astrologe aus den 70er-Jahren, eine Konditorei und Lebkuchenfabrik in Aachen.“
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