Wrestling war schon immer bizarr.

So etwas wie eine Ausgeburt der Modernen Kunst in der Welt des Pro Wrestlings könnte Ken the Box sein.
Eine kleine Hintergrundgeschichte: in Japan gab es eine Liga namens Saitama Puroesu (SPWC), im Grunde so etwas wie eine Indy-Federation. Derart independent, dass man dort keinen Ring hat, sondern nur auf Matten kämpft. Main Eventer der Shows dieser Liga war Survival Tobita.
Tobita war so etwas wie ein moderner Monsterjäger. In jeder Show trifft er auf einen neuen „Monster“-Wrestler. Allerdings nicht solche der Marke Kane. Diese Kreaturen waren armselig angezogen und hatten schwachsinnige Hintergrundstories. Einer zum Beispiel hieß Education Mamagon, und Teil seines Wrestlingsstils war der, dass er Tobita während des Matches zwang, ein Buch zu lesen! Ein weiteres Monster war eben unser Ken hier.
Die, die es sich vielleicht fragen sollten: nein, in solch einem Outfit kann man sich nicht bewegen. Im Prinzip konnte Ken nur die Arme bewegen. Er war an einen Charakter aus dem Videospiel Tekken 3 angelehnt. Tekken 3 war jedoch nicht der Ursprung, dort „klaute“ man die Idee auch nur einer alten japanischen Legende.

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